Meinung: Kreuzfeld im Olympiakonzept

Das Konzept zur Olympiabewerbung, mit verbesserter, aber immer noch sehr grober, Beschreibung des olympischen Dorfes (und des nachfolgendem Kreuzfeld) ist veröffentlicht (S.214 – 271): 

https://a.storyblok.com/f/288717996756698/x/3a740d9f95/booklet_kolnrheinruhr_doppelseiten_2026-07-16.pdf

Für das olympische Dorf wird zwar versucht das woodhood-Konzept, das für Kreuzfeld vorgesehen ist, anzupassen. Das Kreuzfeld-Konzept wird aber deutlich abgespeckt und die Olympiabedarfe priorisiert. Darunter leidet der Stadtteil im Ganzen, vor allem aber die Vielfalt der Gebäude.

Nachnutzer, die derzeit per Konzeptvergabe durch die Stadt Köln ausgewählt werden müssen, sind dann durch die Gegebenheiten (Grundrisse, Einbauten) in ihren Nutzungsmöglichkeiten beschränkt bzw. zu Umbauten gezwungen. 

Auch das widerspricht dem aktuellem Konzept, das auch auf die Vielfalt der Nutzungen ausgerichtet ist. 

Es wird weiterhin erwähnt dass „die frühzeitige Einbindung privater und institutioneller Investoren die öffentlichen Haushalte massiv entlasten soll“ (S.271). Das hört sich nicht nach Erbpacht an, die für die Vergabe des mehrgeschossigen Wohnungsbaus per Ratsbeschluss vorgesehen ist. 

Sowohl nutzungs- als auch vergabeseitig widerspricht das olympische Dorf damit dem aktuellen Kreuzfeld-Konzept.

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